Poesie Woanders ist eine monatliche Lesebühne in München und findet jeden zweiten Mittwoch im Gans Woanders statt.
Sie bietet einen offenen, wertschätzenden Raum für Texte, Gedichte und Gedanken ganz ohne Wettbewerb, dafür mit Fokus auf Begegnung, Zuhören und gemeinsames Erleben.
Jeder Abend steht unter einem eigenen Thema und bringt unterschiedliche Stimmen und Perspektiven zusammen.
Worte zum feministischen Kampftag
An diesem Abend sprechen FLINTA*-Stimmen über das, was es heißt, gesehen zu werden und über all die Male, in denen das nicht passiert. Über Körper und Grenzen, über Sprache, Wut, Schwesternschaft und Stille. Über das, was uns trennt und das, was uns verbindet. Ein Abend voller Stimmen, die sonst zu oft überhört werden. Laut, zärtlich, wütend, weich und alles was dazwischen liegt.
Das innere Kind
Wir alle tragen es in uns, das innere Kind. Wenn wir es ignorieren oder verlassen, schreit es auf und wird wütend. Wenn wir es aber in den Arm nehmen, zuhören und Liebe geben, können wir viel von ihm lernen. An diesem Abend treffen sie alle aufeinander: die stampfenden, die Sonnen- und die Schattenkinder der Poet*innen.Gewidmet ist er all jenen, die lauschen möchten, um ihr eigenes inneres Kind wieder zu höre und es sanft in den Arm zu nehmen. Ein Abend, der heilen darf. Kindheit ist kein Ort, sie lebt in uns.
Zuhause ist ein Gefühl
Wer kennt es nicht, das Gefühl, sich in den Armen eines Menschen mehr zuhause zu fühlen als an der Adresse, die auf dem Personalausweis steht?
Wenn der Geschmack einer richtig guten Breze oder eines Straßen-Snacks am anderen Ender der Welt sich plötzlich nach Ankommen anfühlt.
Zuhause kann so vieles sein. Ein Ort, ein Mensch, ein Moment. Und es fühlt sich für jeden anders an.
Im Mai wird dieses Gefühl von Zuhause neu interpretiert, von Poet*innen, die ihre Texte auf der Outdoor Bühne des Gans Woanders teilen.
The Voices of Pride
Der Juni ist Pride Month, und auch bei Poesie Woanders feiern wir Stimmen, die sichtbar machen, was oft überhört wird.
Es geht um Menschen, die lieben, wie sie lieben, und fühlen, wie sie fühlen.
Um Worte, die Grenzen sprengen, Räume öffnen und zeigen, dass Identität viele Formen kennt.
Manche Texte werden laut sein, andere leise. Manche wütend, andere voller Zärtlichkeit.
Aber alle erzählen vom Mut, sich selbst treu zu bleiben, auch wenn die Welt manchmal etwas anderes von einem verlangt..
The Voices of Pride wird ein Abend in allen Farben, die Sprache haben kann.
Dialog: Zwei Stimmen, ein Text
Im Monat der Liebe (im kommerziellen Sinne) treten zwei Künstler*innen gemeinsam auf.
Zwei Stimmen, zwei Schreibstile, aber nur ein Text.
Es geht darum, gemeinsam Kunst zu schaffen.
In einer Welt, in der wir oft allein auf das Ziel zusteuern,
ist es umso wichtiger, die Köpfe öfter mal zusammenzustecken.
Kurz vor dem Valentinstag feiern wir nicht nur die Romantik,
sondern die Kunst des Miteinanders und Liebe in all ihren Formen.
Wie klingt Verbindung also, wenn man sie nicht spielt, sondern schreibt?